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Fast schon dachte ich, als ich Probleme mit meinem Knie bekam, dass ich nun meine Reise abbrechen müsste - doch nach einer
erfolgreich durchgeführten Operation und einer schnellen Genesung, ging - gottseidank - dieser Kelch an mir vorüber.Nach drei herrlichen Monaten in Australien beschloss ich meinen Weg in Südostasien fortzusetzen.
Auch hier wurde ich reichlich beschenkt. Ich denke dabei an all die vielen Inseln mit ihren traumhaften Stränden, an die Freundlichkeit der Malayen und an die hervorragende Küche. Aber vor allen Dingen denke ich daran,
dass ich hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, als ich Marina aus Genua kennenlernte Der Rest ist schnell erzählt: Am 22. März flog ich von Bangkok aus nach Zürich, um dann am nächsten Tag in Genua
einzutreffen. Seitdem ist mir Genua zur 2. Heimat geworden. Die Sache mit dem Fahrradfahren war jedoch noch nicht ganz abgeschlossen und erlebte eine Art Revival, als ich mit Walter 2 Wochen lang auf der
wunderschönen Mittelmeerinsel Sardinien radelte. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch noch einmal recht herzlich bei Walter Belge bedanken, der während meiner Reise diese Homepage betreute.
Wenn ich am 9. September (welch´ Fügung) wieder das geliebte Schulhaus betreten werde, um meinem Broterwerb nachzugehen, werde ich nicht nur um ein Jahr älter, sondern auch um mannigfaltige Erfahrungen reicher sein.
Rückblickend kann ich nun sagen: Auch wenn ich in weltpolitische Turbulenzen geriet und es sich zu Beginn der Reise nicht erahnen ließ, dass das Motto “ Der Weg ist das Ziel” allzu wörtlich zu nehmen sei, so möchte ich
doch keinen einzigen Tag meiner Reise, respektive meines Sabbatjahres, missen. Doch wie heißt es so schön? Vor uns liegt die Zukunft! Vielen Dank auch noch einmal für die vielen Gästebucheinträge und Mails.
Natürlich freue ich mich nach wie vor über eure “Post”. Ciao, tschüss und ade, Günter Genua, 29. 8. 2002 |